Die Person, die die Vereinbarung ausarbeitet, sammelt alle erforderlichen Angaben. Bei Eigentumswohnungen wird die Hausverwaltung kontaktiert, um den Eigentumswohnungsvertrag und den Energieausweis anzufordern. Der Notar prüft auch, ob alle Betriebskosten bezahlt wurden, ob eine Rücklage für irgendeine Art von Reparaturarbeiten besteht und ob es zu erwartende Sanierungsmaßnahmen gibt. Der Verkäufer sammelt Informationen über die Berechnung der Grunderwerbsteuer. Die zuständige Bank, die Mittel für den Kaufpreis zur Verfügung stellt, wird kontaktiert und die Bedingungen für den Notar, den Treuhandvertrag zu akzeptieren, sind festgelegt. Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien gegen Bezahlung – darunter Grundstücke, Gebäude einschließlich Kondiminiums, Superädifikate (dieser Rechtsbegriff bezieht sich auf nicht-permanente Gebäude auf Drittgrundstücken) und eigentumsäquivalente Rechte wie Baurecht unterliegen der Einkommensteuer. Im Gegensatz dazu unterliegen Schenkungen und Erbschaften mangels Zahlung nicht der Grunderwerbsteuer. Die Grunderwerbsteuer beträgt 30% der Bemessungsgrundlage (= Kapitalgewinn). Der Kapitalgewinn wiederum ergibt sich aus der Differenz zwischen umsatz- und anschaffungskosten. Bei der Ermittlung des Gewinns ist zwischen sogenannten “neuen Immobilien” und “alten Immobilien” zu unterscheiden. Es ist zu prüfen, ob die Immobilie am 31. März 2012 steuerlich beeinträchtigt wurde (d.

h. ob die zehnjährige Spekulationsfrist im Sinne des 1. Stabilitätsgesetzes 2012 bereits abgelaufen ist oder nicht). Dementsprechend gelten Immobilien, die vor dem 31. März 2002 erworben wurden, als “alte Immobilien” und nach dem 31. März 2002 erworbene Immobilien als “neue Immobilien”. Bei einer neuen Immobilie werden die tatsächlichen Anschaffungskosten von den Verkaufserlösen abgezogen, während bei einem alten Grundstück nur ein Pauschalbetrag auf die Anschaffungskosten, nämlich 86 % der Verkaufserlöse, angewandt wird. Der zu versteuernde Kapitalgewinn aus dem Alteigentum beträgt somit 14% des Kapitalgewinns und damit 4,2% des Kapitalgewinns (30% von 14%). Die Überweisung der Grunderwerbsteuer erfolgt zusammen mit der Grunderwerbsteuer im Rahmen der Selbsteinschätzung durch den Vertreter der Partei (Notar oder Rechtsanwalt). Im Gegensatz zum Vorverkaufsvertrag ist die einseitige Kaufverpflichtung in einem schweren Formalismus, da sie unbedingt in einem Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Unterzeichnung registriert werden muss, wenn sie unter privater Tat ausgeführt wird, oder in einem Zeitraum von einem Monat nach ihrer Unterzeichnung, wenn sie unter notarieller Tat ausgeführt wird, eine Formalität, die verlangt, dass der Käufer Registrierungsgebühren in Höhe von 125 Euro zahlt.

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